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Frau hält sich den Rücken
Welche Behandlung wirklich hilft, was man selbst gegen die quälenden Schmerzen unternehmen kann – und wie man vermeidet, dass sie wiederkehren.
Frau hält sich den Kopf
Quälende Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache – je nach Ausprägung handelt es sich um Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Cluster-Kopfschmerzen.
Weidenkätzchen
Pollen, Hausstaub, Tierhaare: Bei einer Allergie überreagiert das Immunsystem gegen harmlose Stoffe. Vermeidungsstrategien und Medikamente helfen.
Zecke
Sie stechen, saugen und infizieren dabei ihr Opfer mit gefährlichen Viren und Bakterien. Zecken können Hirnhautentzündung und Borreliose übertragen.
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Diabetes-Aktion

Am Mittwoch 09. Mai 2012 von 09:00-17:00Uhr findet bei uns ein Aktionstag zum Thema Diabetes statt.
Eine Diabetes-Spezialistin nimmt sich für Sie Zeit, prüft Ihr Blutzuckermessgerät und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Diabeteswerte langfristig verbessern können.
Bitte reservieren Sie sich Ihren persönlichen Termin.
Wir freuen uns auf Sie.

Rückenschmerzen und Schlafstörungen – ein Teufelskreis

Wer Schmerzen hat, schläft schlecht – wer schlecht schläft, hat mehr Schmerzen: Rückenschmerzen und Schlafstörungen bedingen sich oft gegenseitig. Dieser Teufelskreis sollte durchbrochen werden. Wir beraten Sie dazu gerne in unserer Apotheke.  

Nur eine einzige Nacht erholsam schlafen – dieser Wunsch ist gerade bei Rückenschmerzpatienten häufig. Wie sehr sich Schlaf und Schmerz gegenseitig beeinflussen, haben aktuelle Studien gezeigt. Fast 60 Prozent aller Rückenschmerzpatienten geben an, aufgrund ihrer Schmerzen unter Einschlafschwierigkeiten, geringerer Schlafdauer, schlechterem Schaf und Leistungseinbußen am nächsten Tag zu leiden.

Schlechte Nacht – mehr Schmerz

Doch damit nicht genug: Umgekehrt beeinflusst auch der schlechte Schlaf den Schmerz. Schon gesunde Menschen sind nach einer kurzen Nacht schmerzempfindlicher: Eine US-Studie1 an über 1.000 Personen mittleren Alters belegte, dass Personen, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, Schmerzen am nächsten Tag um 30 Prozent schlimmer empfinden. Überraschenderweise sind jedoch die für die Schmerzverarbeitung zuständigen Hirnbereiche nach einer schlechten Nacht weniger aktiv. Die Forscher erklären diesen Widerspruch damit, dass nach Schlafentzug der Thalamus mit seiner Funktion als „Tor zum Bewusstsein“ für äußere Reize und somit auch schmerzhafte Reize unempfindlicher ist. Dass der Schmerz dennoch stärker empfunden wird, könnte an einer durch den Schlafmangel fehlerhaft gesteuerten Aufmerksamkeit liegen. Vor allem die Störung der Tiefschlafphasen ist bedeutend – also auch besonders der gestörte Schlaf chronischer Schmerzpatienten.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass der Teufelskreis aus Schmerzen und Schlafstörungen durchbrochen wird. In einer Pilotstudie2 an drei schmerztherapeutischen Schwerpunkteinrichtungen in Deutschland (in Chemnitz, Göppingen und Nürnberg) konnte nachgewiesen werden, dass eine effektive Schmerztherapie nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Schlafqualität normalisieren kann. Die Probanden schliefen schneller ein, die Schlafeffizienz war besser und die Tagesmüdigkeit geringer. In der Studie wurde zur Schmerztherapie der verschreibungspflichtige Wirkstoff Flupirtin eingesetzt. Informationen zu diesem und weiteren Schmerzmitteln erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder bei uns in der Apotheke.  

Mehr zum Thema Rückenschmerzen.  

Mehr zum Thema 
Schlafstörungen.  

Weitere Informationen zur Behandlung von Rückenschmerzen und Schlafstörungen erhalten Sie bei uns in der Apotheke.



Quellen:

1 Pressemitteilung „Deutscher Schmerzkongress 2011 in Mannheim: Schmerz und Schlafstörungen – eine fatale Liaison“ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.

2 Überall, Michael: Schlafqualität und Arbeitsfähigkeit – neue Daten zur Optimierung der Rückenschmerztherapie (http://www.krankenpflege-journal.com/images/stories/2009/pressekonferenzen/Oktober/091009_AWD/Abstract_Ueberall.pdf)









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Teufelskreis: Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, schlafen oft schlecht. Schlechter Schlaf erhöht wiederum die Schmerzempfindlichkeit.
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